Frieda Fiska zum Walpurgistanz

Rufname: Frieda 

Rasse: Schapendoes

geb.: 22.05.2013

Vater: Camagis Svante

Mutter: Beltene Liam von Chrisul's Kobolden

Farbe: schwarz-grau

Gewicht: 13 kg  

Schulterhöhe: 43 cm 

 

HD: o.b.B.

ED: ---

DOK-Augenuntersuchung: frei von erblichen Augenkrankheiten (09/2014 und 08/2016)

 

 Frieda kam am 22.09.2013 über die IGS-Notvermittlung zum Heiderudel

 


Unsere kleine Frieda ... ein Lebensabschnitt, der hoffentlich erst seinen Anfang genommen hat und eigentlich unter dem Motto steht “unverhofft kommt oft”! 

Als Aron im Sommer 2013 über die Regenbogenbrücke gegangen ist, waren wir zunächst der Ansicht, dass man eigentlich auch mit 12 Pfoten ganz gut durchs Leben gehen kann. Doch war da im Hinterstübchen noch dieser Gedanke, mal eine Nachzucht von unserem Amigo zu behalten. Wir nahmen also allen Mut zusammen und in Kauf, belächelt zu werden (denn eigentlich fragt ja nicht der Rüdenbesitzer beim Züchter nach, sondern umgekehrt) und fragten bei dem einem oder anderen Züchter, der einen Wurf plante, nach, ob evtl. eine Verpaarung mit Amigo denkbar sei. Unser Traum schien ein Traum bleiben zu wollen, warum also dann nicht wieder einem “Nothund” ein gute Zuhause geben?! 

Es schien wie ein Wink des Schicksals, als wir auf einer Gos d’Atura Züchterhomepage von einer jungen Gos d’Atura Hündin lasen, die zur Abgabe stand. Wir nahmen Kontakt auf und es schien besiegelt, dass sie zu uns kommt. Alles war geplant, Urlaub gebucht usw., als dann die für uns völlig unerwartete Absage kurz vor der Abreise kam und es hieß, sie ist schon in ein neues Zuhause gezogen. 

Den Nachzuchtgedanken erst mal auf Eis gelegt besannen wir uns einer anderen wunderbaren Rasse, für die wir uns schon früher interessiert haben und die wir schon immer als “kleine” Verstärkung in unserem Rudel und zum Gos d’Atura im Kopf hatten: den Schapendoes. Wir nahmen Kontakt zur “Notvermittlung” auf und nach einem sehr langen und ausführlichen  Gespräch wurden wir auf die Liste gesetzt, einem “Abgabehund” ein Zuhause geben zu dürfen. 

Das scheinbar Unglaubliche geschah, als wir bereits am nächsten Morgen eine e-Mail von der Vermittlungsstelle im Postkasten hatten, in der uns von Frieda berichtet wurde. Friedas erste Familie konnte und wollte sie aus persönlichen Gründen nicht behalten und gab sie an die Züchterin zurück, die nun auf der Suche nach einer geeigneten Familie war. Ein extremer Rückbiss bei Frieda stand einer einfachen Vermittlung wohl im Wege und die Züchterin suchte eben einfach nach “der” richtigen Familie für klein Frieda. Es war schon echt komisch, als wir dann auch noch lasen, dass Frieda bei Susanne (einer Züchterin, die wir bereits seit vielen Jahren kennen und schätzen) auf eine neue Familie wartete. Schicksal, Vorsehung oder was auch immer,  wir nahmen umgehend Kontakt mit Susanne auf und vereinbarten einen Besuchstermin, und schon war es um uns geschehen. Nein, eigentlich schon vorher, als wir das Foto von Frieda bei Susanne auf der Homepage gesehen hatten. 

Bestens geprägt und auf’s Leben vorbereitet, zog Frieda dann am 22.9.13 bei uns ein und zaubert wirklich und ungelogen seither mindestens einmal am Tag ein Lächeln in unsere Gesichter, egal welches Dach mal wieder über unseren Köpfen zusammen zu brechen droht. 

Es war für uns genau der richtige Zeitpunkt, zu dem diese kleine zauberhafte Wesen in unser Leben kam, und sie ist aus dem Heiderudel einfach nicht mehr wegzudenken!

Sie ist unglaublich gelehrig, witzig, total verschmust, und für uns ist sie trotz des verkürzten Unterkiefers, die schönste Maus der Welt. A propos Rückbiss, wir möchten es nicht unerwähnt lassen, vielleicht spornt es den Einen oder Anderen mit diesem Problem ja auch zum Nachmachen an, aber wir haben es mit absolut konsequentem (sprich mindestens 5 Mal täglichem) Massieren geschafft, die unteren Fangzähne am Oberkiefer vorbeizuführen, so dass Frieda eine Zahnoperation erspart geblieben ist. Der behandelnde Zahnarzt sagte jedenfalls zu uns, dass es schön wäre, wenn mehr Menschen erkennen würden, wie man mit solch einem Einsatz dem Hund viel Leid und kostenaufwendige Behandlungen ersparen kann. Klar konnten wir den UK nicht verlängern, aber sie hat inzwischen überhaupt keine Probleme mit ihrem Gebiss und kann alles ohne weiteres futtern.

Sie nutzt jede Gelegenheit die sich bietet zum Schmusen, kaum dass man sich auf den Boden setzt, robbt sie sich in den Schoß und ab geht’s. Im Haus ist sie ein sehr angenehmer Begleiter, der sich auch sehr gut einmal mit sich selbst beschäftigen kann (so wie wir es auch von unseren anderen Hunden gewohnt sind). Draußen möchte sie es einem auch immer gerne recht machen und auch sie verliert ihr Rudel nie aus dem Auge. Sie kann so herrlich mit Amigo spielen, toben und schmusen und auch unsere Daisy lässt sich immer wieder von ihr zum Spielen animieren. Auch anderen Vierbeinern gegenüber ist unsere Kleine sehr sozial, weiß aber auch, dass sie sich nicht immer alles gefallen lassen muss.

Auf der Nachzuchtschau in Alsfeld hat Frieda eine sehr schöne Bewertung erhalten. Aber für uns ist sie ohnehin wunderschön und einzigartig.

Vielleicht wird sie genau wie Amigo mal eine kleine Sportlerin. Sie hat jedenfalls viel Freude bei der Gehorsamsarbeit und ebenfalls ein enormes Sprungvermögen. Sie ist so schnell wie ein Pfeil und wenn sie so richtig Gas gibt, sieht man nur noch einen kleinen schwarzen Strich über den Boden fegen. Ganz einfach wie ein kleiner Besen aus der Walpurgisnacht  (liebe Grüße an Susanne) . Hätten wir noch Einfluss auf ihren Namen haben können hätte sie wohl anstelle Frieda-Fiska, Frieda-Fesl geheißen, denn sie feselt - wenn sie wach ist - einfach immer und überall ganz leise um einen herum. 

Wir hoffen, euch noch ganz viel unter Aktuelles von unserem Friedchen berichten zu können und auf gaaanz viele gesunde, glückliche, lustige, spannende, erlebnisreiche und traumhaft schöne Jahre mit unserer kleinen Zaubermaus Frieda-Fesl.

(Stand August 2014)